Berlin (dpa), 27. Dezember 2003.
Der Berliner Unternehmer Jan Holtermann baut nach einem Bericht des «Tagesspiegels» mit seiner Firma KCC Europe GmbH für Nordkorea das Internet auf. Wie die Zeitung (Samstag) schreibt, soll das Land von Januar an einen Netzzugang haben.
Da Computertechnologie nicht nach Nordkorea exportiert werden dürfe, habe Holtermann (49) den Server für das Internet in der Botschaft des Landes in Berlin stationiert. Dort lagern die Inhalte auf dem Server. Per Satellit werden sie weltweit übertragen. | | Sobald größere Datenmengen verschickt werden können, könnten Nordkoreas Computerfachleute für den Weltmarkt arbeiten. Holtermann: «Die Nordkoreaner werden die Inder von morgen». Die Preise für Dienstleistungen lägen noch unter denen Indiens.
DPA
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